WordPress 7.1.1: Sicherheitsupdate schließt kritische XSS-Lücke
WordPress hat am 17. September 2026 die Sicherheits- und Wartungsversion 7.1.1 veröffentlicht und schließt damit 11 Sicherheitslücken. Die schwerwiegendste erlaubt es Angreifern ohne Benutzerkonto, über die Kommentarfunktion Schadcode einzuschleusen. Da WordPress einen Großteil aller Firmen-Websites betreibt, sollten Betreiber jetzt zeitnah aktualisieren.
Was ist passiert?
Das WordPress-Sicherheitsteam hat mit 7.1.1 insgesamt 11 Schwachstellen behoben. Die gefährlichste ist eine gespeicherte Cross-Site-Scripting-Lücke (Stored XSS) in der Kernfunktion wpautop(), die auf nahezu jeder ausgegebenen Inhaltsseite zum Einsatz kommt. Sie wird als CVE-2026-93485 geführt und mit einem CVSS-Wert von 7.1 bewertet.
Ein nicht angemeldeter Angreifer kann darüber per Kommentar Schadskript hinterlegen; der Code wird ausgeführt, sobald ein Moderator den Kommentar freigibt. Zusätzlich behebt das Update laut Patchstack unter anderem eine authentifizierte Path-Traversal-Lücke im WP REST Templates Controller, mehrere Autorisierungs- und Informationslecks sowie eine Schwachstelle, über die Nutzer mit Beitragsrechten fremde Beiträge überschreiben können.
Wer ist betroffen?
Betroffen sind alle selbst gehosteten WordPress-Installationen vor Version 7.1.1. WordPress betreibt weltweit über 40 % aller Websites — darunter unzählige Firmen-Homepages, Online-Shops (WooCommerce), Vereins-, Praxis- und Kanzleiseiten. Besonders exponiert sind Seiten mit offener Kommentarfunktion, da hierüber die kritische XSS-Lücke angreifbar ist.
Was jetzt zu tun ist
- WordPress-Kern umgehend auf Version
7.1.1aktualisieren (Dashboard → Aktualisierungen → Jetzt aktualisieren). - Vor dem Update ein vollständiges Backup von Dateien und Datenbank erstellen.
- Prüfen, ob automatische Hintergrund-Updates aktiv sind — für Minor-Releases werden diese bei vielen Installationen automatisch eingespielt.
- Ausstehende Kommentare zunächst kritisch prüfen und verdächtige Einträge nicht freigeben, bis das Update installiert ist.
- Auch Plugins und Themes auf den aktuellen Stand bringen — sie sind ein häufiges zusätzliches Einfallstor.
So hilft Binary System Services
Wir übernehmen das Patch-Management für WordPress-Websites: zeitnahes Einspielen von Kern-, Plugin- und Theme-Updates, Backup vor jedem Update und Monitoring auf verdächtige Aktivität. So bleibt Ihre Unternehmens-Website sicher, ohne dass Sie jeden Release selbst verfolgen müssen. Sprechen Sie uns an.
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